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Warum leben wir nicht ‘ein-fach’?

Im folgenden ein Modell, welches sich problemlos und weitgehend unabhängig von gegebenen Umständen entfalten kann.

Ich nenne es “Panokratische Dreigliederung”. Es besteht aus drei Ebenen und beliebig vielen Zellen.

Erste Ebene: Menschen, Völker, große und kleine Gruppen und Kollektive, Exekutive

Sogenannte “Zellen” – einzelne Menschen, Familien und Hausgemeinschaften, Dörfer, Städte und Länder. Die größte Zelle ist die Menschheit. Die kleinste (und autonomste) Zelle ist der einzelne Mensch. Jede Zelle ist selbst verantwortlich für die eigene Verfassung und die transparente Kommunikation selbiger mit der nächst höheren Zelle.

Anspruch & Rechte: Autonomie über die eigene Verfassung; faire Grundversorgung mit verfügbaren Ressourcen (insb. Energie, Wasser, Nahrung, Lebensraum); Mobilität & Infrastruktur; freie Bildung & transparente Wissensquellen für alle Menschen (Chancengleichheit); Gesundheit; Boden und/oder Grundeinkommen; Technologie; Natur; Menschenrechte; Kollektivrechte

Macht & Verantwortung: Selbstverwaltete Exekutive – ausführende Kraft, sorgt für die Einhaltung der Verfassung der jeweiligen Zelle, schützt die Rechte der Zellen

Zweite Ebene: Tafelrunde, ein Zwölftel der ersten Ebene, Legislative

Die zweite Ebene wird ab einer Größenordnung von 12-36 Zellen der ersten Ebene aufgebaut. Hierfür wird aus der ersten Ebene jede zwölfte Zelle in die zweite Ebene gewählt und berufen. Die Verträge sind jederzeit beidseitig kündbar. Um Konflikte zu vermeiden, empfiehlt sich eine Mindestgröße der zweiten Ebene von 3 Zellen.

Anforderung: Verpflichtung zur inneren Entwicklung aller Aspekte als beseelter Mensch für die Dauer der Amts-Ausübung. Keinerlei Eigennutz mehr im dienenden Menschen. Demut gegenüber dem Zell-Kollektiv für welches die Verantwortung übernommen wird.

Recht & Pflicht: Legislative – gesetzgebende Kraft, sorgt für das geordnete Zusammenspiel und ggf. notwendige “Übersetzungen / Regelungen” zwischen den Verfassungen der (für sich autonomen) ersten Ebene.

Dritte Ebene: “Rat der Weisen”, Judikative

Die dritte Ebene wird ab einer Größenordnung von 144 Zellen der ersten Ebene aufgebaut. Hierfür werden aus der ersten Ebene die Kandidaten vorgeschlagen, welche dann von der zweiten Ebene gewählt und berufen werden. Im Idealfall beträgt die Größe der dritten Ebene 1/144, die Größe der zweiten Ebene 1/12 der ersten Ebene.

Anforderung: Außergewöhnliche Reife und Weisheit, Meister und reife Seele, salomonische Richter & Priesterinnen

Recht & Pflicht: Judikative – “Recht sprechende” Kraft, sorgt für Gerechtigkeit (zwischen Menschen und zwischen Gesellschaft und Natur), kann im Konfliktfall als Gericht angerufen (von beiden Konfliktparteien gewählt) werden um eine Entscheidung herbeizuführen, kann Veto für schlechte oder unsinnige Regelungen aus der zweiten Ebene aussprechen.


Ob es sich bei der ersten Ebene (den “panokratischen Zellen”) um Menschen, Gemeinschaften, Städte oder Staaten handelt, ist nebensächlich, das Modell wird – die gemeinsame Absicht der Einigkeit auf eine harmonische Verbindung aus Recht und Freiheit vorausgesetzt – auf allen Ebenen gut funktionieren.


Vorschlag zur (Re-)Integration dieser subtil bereits angelegten Ordnungsstruktur

Jeder Mensch, der sich angesprochen fühlt, sollte sich zunächst als allein identifizieren und dann schauen, mit welchen Menschen aus dem eigenen Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis er eine ideelle Einheit bilden möchte. Die zweite Ebene wird (wie oben erwähnt) dann erst relevant, wenn die Einheit 12 bis 36 Menschen (=”Zellen”) groß wird. So wird die Ordnung von unten nach oben wachsen.

Anmerkung: An dieser Stelle kam der Einwand, dass dies zwar ein guter Ansatz sei, aber nicht mit allen durchzuführen. Selbstverständlich sollte man sich bei der Auswahl der geeigneten Menschen für die erste eigene ideelle Einheit auf die Menschen beschränken, welche die Vorstellung einer autonomen Ordnungsstruktur teilen und gut heißen und mit denen man in dieselbe Richtung gehen kann.


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Verfassung einer neuen Ära

Es geht um den Frieden!

Viele glauben, Frieden wäre die Abwesenheit von Krieg. Und das ist auch teils korrekt, nur sind die Annahmen, was “Krieg” ist, dabei sehr von bestimmten Bildern und Vorstellungen aus den Medien geprägt, die heute nur noch selten der Realität entsprechen.
Wie entstehen Kriege? Durch Einigungen. Klingt paradox, doch man muss es sich nur im Detail anschauen. Wenn die Spaltung auf einer sehr niederen Ebene stattfindet, im Menschen oder zwischen den Menschen, dann haben die gesellschaftlichen Ebenen darüber es sehr leicht, den Menschen und die Masse zu lenken. Wenn Menschen sich einigen, entsteht dabei oft eine Spaltung in zwei Richtungen, z.B. “rechts” und “links”, “radikal” und “gemäßigt” oder subtilere Spaltungen wie arbeitend und arbeitslos, gehorsam und ungehorsam und andere… Wenn die Menschen sich aber wirklich einig sind, haben die oberen keine andere Wahl, als den Willen der Menschen umzusetzen. Dann verlagert sich die Feindschaft auf eine höhere Ebene und es entsteht ein Konflikt auf politischer Ebene, nämlich der, der entsteht, wenn eine Regierung “ihrem” Volk dient, während die andere Regierung einer Agenda folgt und ihr Volk dafür nur ausbeutet…
So schaukelt sich der Konflikt durch die Hierarchie nach oben bis er auf einer hohen Ebene (von einer noch höheren Ebene aus dirigiert) eskaliert, damit sich die Spannung entladen kann. So einfach sind die unsichtbaren Hintergründe dieser Vorgänge, wenn auch die Optik und die Geschehnisse im Außen jeweils viel komplexer und undurchsichtiger erschienen. Im Unsichtbaren geht es wie Überall in erster Linie um Spannung und Entspannung, und wäre die Lenkung harmonisch, gäbe es global niemanden, der leidet. Nur um zu verdeutlichen, wie weit entfernt die Lenkung bisher davon war, harmonisch zu sein.

Der Feind ist am Ende das Prinzip des Antagonismus’ selbst.

Solange in der Welt noch etwas existiert, dem gegenüber du dich als Feind positionierst, wird es keinen Frieden in deiner Welt geben können. Dabei ist es völlig egal, wie weit das Gegenüber dich als Feind oder Freund betrachtet. Für dich und deine Welt geht es nur um deine eigene Perspektive, es spielt keine Rolle, was der andere in dir zu sehen meint. An dieser Stelle will der Verstand aufrufen “JA, ABER” – vergiss es gleich wieder. Es ist einfach die radikale Wahrheit. DU entscheidest ganz alleine was in deiner Welt existiert. Wenn es da Feinde gibt, ist das dein selbst geschaffenes Problem, also kümmer dich bitte darum, das zu ändern! Wenn andere dich als Feind betrachten, ist das deren Problem. Wenn du sie deswegen zu deinen Feinden erklärst, machst du es zu deinem. Lass sie einfach sein wie und was sie sein wollen. Und kümmer dich nicht drum, was sie in dir zu sehen glauben.

Wie sieht positiv angewendete Macht aus?

Sie arbeitet mit Liebe, Anerkennung, Wertschätzung und Anreizen zur Weiterentwicklung. Sie meidet negative Aufmerksamkeit, Bestrafungen und Angst. Sie lässt jedem Individuum und jeder Gruppe die ebenso mit positiver Ausrichtung arbeiten, die Freiheit, sich selbstbestimmt zu entwickeln und zu entfalten.
Sie wendet sich mit aller Kraft friedlich gegen jede Ausbeutung, gegen Lügen und Unterdrückung, gegen die Mechanismen der Angst und des Hasses und sie wird allem was ihr begegnet friedlich und sehend (anerkennend) begegnen ohne dabei von den eigenen hohen Prinzipien abzuweichen, ohne das Schlechte oder Böse was ihr begegnet, anzunehmen.
Die Kräfte die sich gegen die Entfaltung einer positiven Macht wenden, haben keine Chance, solange der Fokus des Geistes klar auf das Licht (auf die Wahrheit, den Frieden, das Gute) ausgerichtet bleibt.

In einer Ordnung, in der sich eine positive Macht entfaltet hat, wird es keine Spaltungen mehr geben, keine Feindschaft zwischen unterschiedlichen Ansichten, da in einer am Licht ausgerichteten Ordnung alles Gute seinen Platz hat und seinen Sinn erfüllt (und so jeder Mensch seine und jede Gruppe ihre Erfüllung findet). Als “Gut” gilt dabei alles, was keinen Schaden an anderen oder an der Natur verursacht oder zu verursachen beabsichtigt.

Jeder Mensch hat in jedem Augenblick die freie Wahl, sich der positiven Macht anzuschließen. Es ist nur eine Entscheidung und eine Sache der klaren, neutralen Ausrichtung nach Innen.

Unter anderem als Unterstützung für diese Entscheidung wurde dieser Text geschrieben.

Unsere Werte & Deine Werte ?

  • Umsetzung der allgemeinen Menschenrechte für alle Menschen
  • Förderung der Vielfalt der genetischen, kulturellen und religiösen Wurzeln aller Völker dieser Welt
  • Förderung der deutschen Sprache sowie der indogermanischen und anderer indigener Wurzel-Kulturen Europas
  • Integration anderer Kulturen durch klare Separation und Schaffung friedlicher Austausch-Systeme und synergetischer Kooperationen
  • Förderung der Natur und der ursprünglichen Schöpfung nach den Prinzipien der integrierten Naturwissenschaften, Geistesforschung (Theosophie, Anthroposophie, Hermetik)
  • Schutz und Erhaltung der genetischen Vielfalt der Pflanzen und Tiere, Schutz der Natur und der Menschen vor Eingriffen mit GMO und dem Missbrauch durch unsichtbare Technologie
  • Förderung der bio-dynamischen Landwirtschaft, Permakultur, Umweltschutz, Regeneration von Wäldern, Flächen und Gewässern
  • Förderung der allgemeinen Bewusstseinsbildung im Sinne der Integration und Selbstheilung
  • Förderung des Wissens und der Lehre über alte und neue Methoden der Kreation, Inspiration und Gnosis/Genesis
  • Förderung von freiem Lernen, freien Schulen und Home-Schooling; Förderung von neuem Wissen und alternativen Gesellschaftsmodellen
  • Förderung von solidarischer Ökonomie, lokaler Selbstversorgung, Autonomie, alternativer Wirtschaftsmodelle und Währungen

Unsere Agenda für Deutschland

Die globale Situation erfordert ein faires Vorgehen und faire Handelsbeziehungen. Insbesondere die dritte Welt leidet unter der fatalen EU- und US-Handelspolitik. Die Massentierhaltung muss beendet werden und die Chemie und Synthetik muss von den Feldern und aus der Natur. Durch einen gesunden Umgang mit der Natur entsteht auch ein viel gesünderes und verantwortungsbewussteres Denken und Fühlen. Dieser Draht zur Natur fehlt den meisten Menschen in der heutigen Gesellschaft und es wäre leicht, dieser fehlenden Naturverbundenheit entgegenzuwirken. Hierzu folgende Vorschläge:

  • Ersetzung der Flächensubventionierung durch eine Arbeitsplatzsubventionierung und Prämien für gesunde Böden und intakte Permakultur-Landschaften – essbar und der Erholung dienend oder ganz als kultivierte Wildhabitate. Monokulturen (sowohl auf Feldern als auch in Wäldern) sind extrem schädlich für die Böden und die Artenvielfalt und müssen durch selbsterhaltende Mischkulturen ersetzt werden. Für solche ist deutlich mehr Handarbeit erforderlich und wenig Maschineneinsatz möglich, daher die erwähnte Förderung von Arbeitsplätzen.
  • Im Rahmen dieser Maßnahmen sollten die Vorschriften und Hürden für Tiny Homes und alternative Wohnungen gelockert oder ganz erlassen werden, damit möglichst viele dieser neuen Arbeitsplätze zu Fuß erreichbar sind.
  • Umbau des Gesundheitssystems, Förderung alternativer Heilmethoden insbesondere Pflanzenheilkunde, Licht- und Frequenztherapie, Informations- und Quantenmedizin. Prämien für Heilerfolge.
  • Neues Bildungssystem: Autonomes und selbstbestimmtes Lernen ermöglichen und fördern, weniger Frontalunterricht, mehr Gruppen- und Projektarbeit. Einführung von Gartenbau, Pflanzenkunde, Energiearbeit. Freie Fächerwahl. Homeschooling und Gründung freier Schule fördern.
  • Umbau in eine panokratische, direktdemokratische Gesellschaft:
  • Autonomie und Autarkie auf allen Ebenen vom Individuum über die Kommunen, Kreise, Länder, Nationen und Kontinente anstreben und medial fördern. Die Handelsbeziehungen zu USA und Russland sollten sich die Waage halten.

Wichtig ist, diese Schritte dürfen nicht diktiert werden. Insbesondere der Bevölkerung und betroffenen Menschen (Bauern, Förstern, Arbeitslosen) gegenüber sollten diese Schritte als Lösungen vorgeschlagen und angeboten werden, keinesfalls aber erzwungen oder vorgeschrieben.!

Wenn diese Schritte durchgeführt werden, wird sich die Frage nach Nationen und Staaten wie wir sie bisher kannten, nicht mehr stellen. Auch die Frage nach einer Regierung oder Herrschaftsansprüche sind damit obsolet.

Erster Entwurf einer Verfassung der Neuen Zeit (Anklicken für Originalgröße)

Eine Verfassung der neuen Zeit braucht keine Herrschaftsinstrumente mehr wie sie in der Vergangenheit die Normalität waren. Wir sehen heute, wohin uns alle bisherigen Systeme und Ordnungen geführt haben und die Menschen haben es satt, sich Obrigkeiten beugen zu müssen.
Panokratie ist keine Utopie mehr, immer mehr Menschen begreifen und ergreifen ihre eigene Verantwortung für ihre eigene Verfassung… Die Tragweite dieser Erkenntnis ist tiefer als wir allgemein annehmen. Sie umfasst fraktal betrachtet jede Verfassung jedes sozialen Organismus, nicht nur die eines Menschen oder eines Staates. Für die Verfassung einer Familie ist die Familie verantwortlich. Für die Verfassung einer Stadt ist die Stadt verantwortlich. Für die Verfassung eines Kontinents ist der Kontinent verantwortlich. Es ist eigentlich seltsam, dass diese selbstverständliche Tatsache sich bisher nicht in der gesellschaftlichen Ordnung niedergeschlagen und wiedergespiegelt hat.