Soziale Aspekte

Heilung für die Menschengemeinschaft

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Wege aus der Armut und dem “Hartz IV System”

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Ich will hier nicht auf die Probleme eingehen, die Hartz IV im Großen in der Gesellschaft und im Kleinen bei den betroffenen Individuen verursacht. Es genügt, zu wissen dass es momentan vielen Menschen durch Hartz IV subjektiv schlecht geht und dieser Umstand sehr belastend auf die ganze Gesellschaft wirkt.

Im Rahmen unseres Projektes würde es sich sehr anbieten, auch Maßnahmen und Kooperationen für die Jobcenter anzubieten, so dass jeder Hartz IV – Empfänger die Möglichkeit hat, durch so eine Maßnahme aus dem Hartz IV – Bezug heraus und im Rahmen unseres Projektes in seine freie Entfaltung zu kommen. Als sozial gilt offiziell ja inzwischen alles, was Arbeit schafft – also selbst dann wenn die Arbeit einen echten Sinn hat. Praktisch würde das so aussehen, dass man dem Jobcenter “Arbeitsplätze” anbietet, das Jobcenter nötigt dann auf seine übliche Weise Hartz IV – Empfänger dazu, diese Maßnahmen anzunehmen, dann wird ein Arbeitsvetrag über drei Monate gemacht und nach den drei Monaten kann der Teilnehmer entscheiden ob er den Vertrag für drei Monate verlängert, ob er zurück ins System will oder ob er raus aus dem System will und sich ab sofort ganz in unserem Netzwerk frei entfalten will…

Diese Art von “Arbeitsplätzen” wird vom Jobcenter finanziert, sowohl das “Gehalt” des Teilnehmers als auch zusätzlich noch eine “Entschädigung” für die Bereitstellung des Arbeitsplatzes (soweit ich weiß derzeit um die 300,- Euro pro Arbeitsplatz und Monat). Diese Möglichkeit hat im System zu den unmöglichsten und sinnlosesten Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen geführt und einigen wenigen “intelligenten Sozialunternehmern” so eine paradiesische Bereicherung auf Kosten der Teilnehmer und des ganzen Systems ermöglicht. Personalkosten hat so ein Unternehmen nicht, eher Personaleinnahmen.

In unserem Fall profitiert sowohl das Netzwerk von der Arbeitskraft als auch die Stiftung von der erwähnten “Entschädigung” für die Bereitstellung der Arbeitsstelle. Für den Teilnehmer käme dies einer Rettung und Befreiung aus dem System gleich, auch wenn der Einstieg angesichts der derzeitigen Umstände (Zwang unter Drohung von Sanktionierung durch das Jobcenter, im Grunde eine Menschenrechtsverletzung) ethisch untragbar ist. Das Ergebnis, ein befreiter Mensch der sein Potential entfalten kann, dürfte diese Fragwürdigkeit entschärfen.

Selbstverständlich darf bei uns niemand zu irgendeiner Arbeit gezwungen werden, die er nicht tun will. Wenn die Entfaltung des Teilnehmers darin besteht, nichts zu tun, sollte ihm auch dies im Rahmen der offiziellen Vorgaben ermöglicht werden. Für jemanden, der dauerhaft nichts tun will, wäre in der Aufbauphase allerdings langfristig noch kein Platz in unserem Netzwerk – aber viele Angebote an den Teilnehmer, diesen Zustand zu beenden und in einen inneren Fluss zu kommen der auch eine äußere Bewegung aus eigenem Antrieb hervorruft.

Ent-Traumatisierung und Ankommen dürfen

Viele Menschen fühlen sich subjektiv und sind oft auch objektiv traumatisiert von den üblichen Vorgängen im System. Innerhalb des Gemeinschaftsnetzwerks wollen wir Auffangplätze schaffen für diese Menschen, die oft eine Sehnsucht danach haben, aus dem System zu fliehen – aber bisher keine Möglichkeit dazu hatten. Obdachlose, Arbeitslose, Menschen die keinen Sinn mehr sehen und ohne Hilfe aus eigenem Antrieb keine Perspektiven mehr für ihr Leben entwickeln können. Oder Menschen die gewohnt sind, routiniert zu sein und denen auf einmal die gewohnten Routinen weggebrochen sind… Plätze und Räume für Menschen die lernen wollen, wieder frei zu sein und autonome Entscheidungen für sich selbst zu treffen.

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